Hier siehst du die visuelle Darstellung eines der Netzwerke. Programme die du hierher verbunden hast, kannst du frei bewegen, solange du genügend Aktionspunkte (AP) besitzt. Die Aktionspunkte (AP) laden sich selbstständig ohne dein zutun bis zu einer Obergrenze von 2000 Punkten wieder auf. Jede Bewegung oder Aktion benötigt Aktionspunkte (AP). Die AP gelten für alle Programme in allen Netzwerken. Ist man mit mehreren Programmen gleichzeitig unterwegs so werden die AP nur einmal abgezogen. Dies ermöglicht es durch Bewegung mehrerer Programme viele AP zu sparen.
Wichtig: Die Programme können im Netzwerk nichtangegriffen werden, solange sie nicht zum Verteidigen aufgestellt wurden. Eine Erkundung des Netzwerks ist also gefahrlos möglich.
In Onbrogas Netzwerk befinden sich die folgenden Elemente:
Die blauen Linien stellen den Backbone dar. Er repräsentiert eine Hochgeschwindigkeitsverbindung im Netzwerk und dient der schnelleren Erreichbarkeit der einzelnen Server. Die Bewegung von Programmen auf einem Backbone kosten pro Schritt 10 AP.
Die gelben Punkte stellen neutrale Server dar, die jeder benutzen darf. Sie produzieren Ressourcen, die mit Hilfe von Programmen abgeholt werden können. Findet eine Besetzung des Server statt, so können die Ressourcen nur vom Besetzer und den mit ihm befreundeten Spielern abgeholt werden.
Die grünen Punkte stellen die Backbone Uplinks dar. Bei einer Verbindung stehen die Backbone Uplinks als Einstiegspunkt in das Netzwerk zur Verfügung. Weiterhin ist es möglich, dass Programme ihren Transportspeicher auf Backbone Uplinks entleeren und befüllen. Aufgrund der Tatsache, dass die Backbone Uplinks öffentlich zugänglich sind, gestattet der Netzwerkbetreiber jedem Nutzer nur ein Kontingent von 500 Dateneinheiten, die pro Tag über die Backbone Uplinks des Netzwerks versendet werden dürfen. Weiterhin gestattet der Netzwerkbetreiber an einem Backbone Uplink das Herstellen einer Verbindung nur Programmen mit einer maximalen Größe von 35,00 GB. Diese Beschränkungen können mit dem Bau eines eigenen Homeservers umgangen werden, da dieser unabhängig von den Backbone Uplinks des Netzwerkbetreibers arbeitet.
Nur ein Teil der Netzwerkelemente ist an einem Backbone (blau) angeschlossen. Alle unbelegten Bereiche mit einer langsamen Netzwerkanbindung werden schwarz dargestellt. Die Bewegung eines Programms kostet in diesen Gebieten jeweils 100 AP. Es ist nur auf diesem Gebietstyp möglich Eigene Server zu platzieren.
Nicht alle Gebiete in Onbrogas Welt sind an das Netzwerk angeschlossen. Es gibt verschiedene gesperrte Bereiche, welche nicht betreten werden können. Diese Gebiete sind grau dargestellt und müssen von einem Programm umgangen werden, um auf die andere Seite zu gelangen.
Durch den vollständigen Schutz eines Eingangs zu einem Clangebiet mit Hilfe von Routern und Firewalls können alle dahinter liegenden Server vor fremden Einblicken geschützt werden. Der natürliche Sichtschutz, den gesperrte Bereiche bieten, kann somit individuell ausgedehnt werden. Die so geschützten Gebiete gelten als unbekannter Bereich und sind nur durch das Betreten des Routers / der Firewall einzusehen. Bei einer Verteidigung des Eingangs durch Programme muss ein erfolgreicher Angriff stattfinden, um das jeweilige Gebiet betreten zu können.
Netzwerkgeräte von Spielern werden durch rote Punkte dargestellt. Die verschiedenen Netzwerkgeräte werden mit unterschiedlichen Symbolen gekennzeichnet. Über die Option Eigene Server lassen sich neue Geräte im Netzwerk aufstellen. Die Bewegung auf solchen Geräten kostet jeweils 10 AP.
Wird oberhalb eines Spielernetzwerkgeräts ein Baustellensymbol angezeigt, bedeutet dies, dass das Gerät nicht aktiv ist. Bis zu seiner Aktivierung werden pro Bewegung jeweils 100 AP berechnet.
Die Firewall ist eine Netzwerkgerät, welches immer einem Router zugeordnet ist. Das direkte Eindringen in eine Firewall kostet 900 AP. Genauere Informationen sind in dem Artikel zur Firewall aufgeführt.
Bei einem Backbone Router handelt es sich um einen Router des Netzwerkbetreibers, der mit einer besonders sicheren Software ausgestattet wurde. Der Netzwerkbetreiber setzt Backbone Router ein, um sein Netzwerk gegen Angriffe von innen und außen abzusichern.
Backbone Firewalls bilden gemeinsam mit einem Backbone Router eine vom Netzwerkbetreiber geschaffene Begrenzung innerhalb des Netzwerks. Mit Hilfe der Backbone Firewall versucht der Netzwerkbetreiber sein Netzwerk gegen Angriffe von innen und außen zu schützen. Backbone Firewalls verhalten sich wie von Spielern errichtete Firewalls.
Jedes Fähnchen stellt ein oder mehrere Programme dar. Im Netzwerk sind oftmals eine Vielzahl an verschiedenen Spielern mit ihren Programmen vertreten, sodass sich hinter einer Fahne auch mehrere Spieler verbergen können.
Eine grüne Fahne stellt befreundete Programme dar. Programme von Spielern im selben Clan werden als befreundet angesehen.
Eine orange Fahne stellt fremde Programme dar. Es werden auf der Netzwerkkarte nur Programme angezeigt, die von den eigenen Programmen detektiert werden können.
Dieser Kreis markiert die Position der momentan ausgewählten Programme. Aktionen werden nur mit den Programmen durchgeführt, die ausgewählt sind.
In den Menüs am Bildschirmrand werden detaillierte Informationen zu diesem Punkt im Netzwerk angezeigt. Unter anderem: Um was es sich handelt, wo man sich gerade befindet, welche Aktionen möglich sind und welche Programme mit welchen Daten sich dort befinden.
Durch Anklicken der Pfeile am Kartenrand ist es möglich Programme im Netzwerk zu bewegen. Wird ein Pfeil gedrückt gehalten, so bewegen sich die ausgewählten Programme kontinuierlich weiter, bis der Pfeil losgelassen wird.
Es werden nur die Programme und Daten (Ressourcen) mit bewegt, welche mittels eines Hakens ausgewählt wurden. Alle anderen Programme und Daten werden an Ort und Stelle zurückgelassen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Transportkapazität der neuen und alten Programmgruppe nicht überschritten wird. Es ist also nicht möglich Daten ohne Programme zurückzulassen. Je nach Beschaffenheit der Verbindung kostet die Bewegung unterschiedlich viele AP. Am schnellsten (und somit günstigsten) kann man sich auf dem Backbone (blau) oder Backbone Uplink (grün) bewegen.
Auf der rechten Seite, neben der Karte, befindet sich das Aktionsmenü. Hier werden nicht nur alle wichtigen Informationen über den aktuellen Standort der Programme im Netzwerk angezeigt, sondern es können auch weitere Aktionen gestartet werden. Befinden sich Programme anderer Spieler auf dem selben Feld, so erscheinen unter dem Punkt Fremde Programme die Namen der Spieler, welche hier ebenfalls ihre Programme positioniert haben. Im oberen Teil sind die eigenen Programme mit ihrer Transportbelegung aufgelistet.
Die Transportbelegung eines Programms entspricht nicht der tatsächlichen Anzahl der theoretisch transportierbaren Daten. Alle Daten werden in Pakete gebündelt, jedes Paket besitzt wiederum einen Paket Header, der etwas Transportkapazität belegt. Pro Paket werden 80 Einheiten des Datenspeichers belegt. Es ist also empfehlenswert die Anzahl an Paketen möglichst gering zu halten, um die mögliche Transportkapazität nicht künstlich zu verknappen. Generell können die Daten in beliebig viele Datenpakete unterteilt werden, vorausgesetzt die Transportbelegung lässt dies zu. Die einzelnen Datenpakete werden direkt unter der Transportbelegung angezeigt. Eine Bearbeitung vorhandener Datenpakete ist über das Kontextmenü der Daten möglich.
Um den Auftrag eines Programms zu stoppen kann dieser entweder beendet oder abgebrochen werden. Ein Abbruch führt dazu, dass das Programm im Netzwerk verbleibt. Damit ein Programm das Netzwerk vorzeitig verlässt, kann es noch während einer laufenden Aktion beendet werden.
Befinden sich mehrere Programme am gleichen Ort, so können die gewünschten Programme durch setzen der jeweiligen Häkchen ausgewählt und anschließend bewegt werden. Im unterem Teil des Aktionsmenüs ist es möglich dem Programm Befehle zu erteilen:
Das Kontextmenü zu den Daten ermöglicht es verschiedene Aktionen mit den Daten eines Datenpakets durchzuführen. Es erscheint automatisch, sobald der Mauscursor über die transportierten Daten der Programme bewegt wird.
Teilt das ausgewählte Datenpaket in zwei Datenpakete auf. Es ist zu beachten, dass durch die Aufspaltung von Daten in mehrere Pakete neue Paketheader generiert werden, welche die effektive Transportkapazität eines Programms reduzieren.
Ruft das Serverinterface auf, in dem alle Funktionen die der jeweilige Server bereitstellt genutzt werden können. Es können sowohl eigene als auch fremde Server betreten werden.
Beendet die ausgewählten Programme. Eventuell gespeicherte Ressourcen müssen vorher an einem Backbone Uplink oder einem eigenen Homeserver hochgeladen oder entsorgt werden.
Abhängig vom Servertyp werden unterschiedliche Zeiten benötigt um einen Produktionszyklus abzuschließen. Sobald eine Produktion beendet wurde, ist es möglich die Ressourcen abzuholen. Dieser Vorgang muss immer selbstständig ausgeführt werden. Es ist nicht ausreichend nur den Server zu besetzen. Hat ein anderes Programm bereits die Ressourcen abgeholt, so beginnt ab diesem Zeitpunkt ein neuer Produktionszyklus. (Die Option Produktion abholen steht nur auf neutralen Servern zur Verfügung.)
Wird die politische Karte angezeigt, so werden genauere Informationen bezüglich des Netzwerks eingeblendet. Es wird nun für jedes Feld das Routinglevel und, falls möglich, die jeweilige Clanzugehörigkeit angezeigt.
0
Ein einzelnes Feld könnte wie in dem nebenstehenden Bild dargestellt werden. Konkret bedeutet diese Darstellung, dass das Routinglevel momentan 0 beträgt. Das weiße Rechteck zeigt an, dass dieses Feld bisher noch keinem Clan gehört. Wird anstelle des weißen Rechtecks ein Symbol angezeigt, ist dieses Gebiet bereits an einen anderen Clan vergeben.
Durch auswählen von Gebiet übernehmen kann ein Netzwerkfeld für den eigenen Clan eingenommen werden. Wird anschließend die Politische Karte angezeigt, so wird das Feld mit dem eigenen Clansymbol gekennzeichnet. Gehört ein Gebiet bereits einem anderen Clan muss das Routinglevel des Gebietes erst auf 0 gesenkt werden. Zusätzlich dürfen die vier angrenzenden Gebiete höchstens 2 Routinglevel über dem zu übernehmenden Feld liegen. Steht bereits ein Server auf dem zu übernehmenden Gebiet, muss dieser erst beendet werden, bevor eine Gebietsübernahme möglich ist. Ohne einen aktiven Clanserver kann ein Clan nicht mehr als 4 zusammenhängende Netzwerkgebiete besitzen. Für jedes übernommene Gebiet fallen täglich Kosten in Höhe von 9 an, welche vom Netzwerkbetreiber aus der Clankasse abgebucht werden.
Die Netzwerkgebiete eines Clans können durch die Option Gebiet freigeben aufgegeben werden. Die Berechtigung ein Gebiet freizugeben besitzt nur der Spieler, der das Feld für den Clan übernommen hat (vergleiche Eigener Clan), und die entsprechende Clanleitung. Durch die Aufgabe eins Gebietes wird das Routinglevel auf 0 zurückgesetzt.
Durch die Option Routing verbessern wird das Routinglevel eines Netzwerkfeldes um je einen Punkt angehoben, bis zu einem Maximum von 9. Das Routinglevel muss zum Beispiel erhöht werden um eigene Server bauen zu können oder das Übernehmen der eigenen Gebiete durch Feinde zu erschweren. Das Routinglevel kann nicht beliebig gesteigert werden. Um das Routing zu steigern, ist es notwendig, dass die vier umgebenden Felder mindestens ein Routinglevel besitzen, welches nicht mehr als 1 Level geringer als das des zu erhöhenden Feldes ist. Auf neutralen Gebieten kann das Routinglevel nicht erhöht werden. Das Routinglevel beim Backbone und bei Servern des Netzwerkbetreibers stellt eine Ausnahme dar, und kann auch ohne eine vorherige Übernahme gesteigert werden. Die Verbesserung des Routinglevels auf einen Level größer als 3 kann nur von Programmen mit einer erweitertenGebietskontrolle durchgeführt werden.
Die benötigten AP zum Verbessern des Routings sind abhängig von dem aktuellen Routinglevel des Netzwerkgebiets.
Durch die Störung des Routings ist es möglich das Routinglevel eines Netzwerkfeldes um je einen Punkt zu reduzieren. Durch das Herabsetzen des Routinglevels auf 0 wird es möglich das Gebiet zu übernehmen. Das Routinglevel kann nicht beliebig gestört werden. Eine Störung ist nur möglich, wenn die vier angrenzenden Gebiete höchstens 2 Routinglevel über dem zu verringerndem Feld liegen. Die Störung des Routinglevels auf Gebieten mit einem Level größer als 3 kann nur von Programmen mit einer erweitertenGebietskontrolle durchgeführt werden.
Die benötigten AP zum Stören des Routings sind abhängig von dem aktuellen Routinglevel des Netzwerkgebiets.
Im Netzwerk können Server von Spielern errichtet werden. Wird die Option Eigene Server aufgerufen so öffnet sich das entsprechende Fenster zum Aufstellen neuer Server. Um einen eigenen Server errichten zu können, muss das entsprechende Feld mindestens das Routinglevel 2 besitzen.
Die Durchführung eines Virenscans durchsucht den allgemeinen Datenverkehr in der Umgebung des Programms nach unerlaubten Programmsignaturen. Es werden beim Scannen alle clanfremden Programme, unabhängig von der Höhe ihrer Tarnung, gefunden. Um nach Viren suchen zu können, muss der Detektorwert eines Programms größer als 0 sein. Der Virenscan besitzt eine Reichweite von 2 Netzwerkfeldern in jede Richtung. Ein Virenscan kann nur auf eigenen Netzwerkgebieten durchgeführt werden, da in öffentlichen Netzwerkgebieten der Datenverkehr zu umfangreich für einen vollständigen Scan ist.